Kratzbaum selbst gemacht (Bauanleitung)
Einen eigenen Kratzbaum zu bauen ist nicht schwer. Es erfordert nur ein wenig Einsatz und Recherche im Internet. Um anderen die Arbeit ein wenig zu erleichtern oder überhaupt Interesse zu wecken, findet ihr hier eine detaillierte Anleitung mit Bildern und Informationen zum kompletten Projekt.
Wichtig ist vor allem eine hohe Stabilität der Gesamtkonstruktion, bei größeren Platzverhältnisse sind dann auch Varianten mit Wand oder Deckenbefestigungen machbar und sinnvoll. Speziell auf die sichere Befestigung ist großes Augenmerk zu legen, denn sollte der Baum umfallen, dürfte ein weiterer Katzenbesuch in Zukunft nicht mehr zu erwarten sein.
Skizze
Um euch und uns selbst einen Eindruck zu verschaffen, wie das Ganze später aussehen soll, gibt es vorab ein 3D-Modell vom Kratzbaum. Hier ein 2D-Export von Google Sketchup:
Materialliste
- Arbeitsplatte
- Buche massiv, 120 x 60 cm
- Rundholz
- unbehandelte Fichtenstämme, 10 cm Durchmesser
- Montagekleber
- Pattex Montage Kraft-Kleber Spezial
- Einschraubgewinde
- Rampa-Muffen M10 nach DIN 9765
- Seil
- 200 m Sisalseil, 10 mm
- Leim
- formaldehydfrei
- Multiplex-Platten
- Buche, Materialstärke 21 mm
- Gewindestifte
- M10, 10 cm
- Schrauben
- Inbus Senkkopfschrauben M10 nach DIN 7991 (Edelstahl A2)
Inbus Linsenschrauben M10 nach ISO 7380 (Edelstahl A2) - Unterlegscheiben
- Große M10 nach DIN 9021 (Edelstahl A2)
- Lack Lasur
- Aqua Combi-Clou nach DIN EN 71, Teil 3 (für Spielzeug geeignet)
- Korbwaren
- Körbchen aus Bananenblättern (Banana Leaf von Karlie)
- Handtücher/Decken
- 100 % Polyester-Mikrofaser
- Teppich
- nach Wahl
Äußerst schwierig entpuppte sich die Suche nach geeigneten Rundhölzern. Leider findet man in Baumärkten hauptsächlich Kanthölzer, die uns einfach nicht gefallen. Nach vielen Kilometern haben wir die regionale Suche letztendlich aufgegeben - Apothekenpreise bei Schreiner bzw. Holzläden kann man wirklich nicht zahlen (rund 40€/lfm). Fündig wurden wir bei eBay: 4 Meter Rundholz (nicht gedreht, sondern aus einem Stück vom Stamm gefräst). Das Holz ist 7 Jahre luftgetrocknet, sodass es sofort verwendet werden kann und keine großen Risse erwarten muss. Kesseldruckimprägniertes Holz eignet sich aus diesem Grund nicht so gut für den Innenbereich. Für den aktuellen Kratzbaum verwenden wir übrigens ca. 4,30 m Rundhölzer - für den Deckenspanner wird ein Rundholz auf die passende Länge zugeschnitten.
Bei den anderen Materialien, gerade die Bezüge, kann man dem eigenen Geschmack freien Lauf lassen. Auch die Rampa-Muffen können gegen andere Größen getauscht werden.
Benötigte Werkzeuge
|
|
Verarbeitung
Vielleicht helfen die Arbeitsschritte bei der Realisierung des eigenen Projekts.
Bodenplatte
Für kleinere Vorhaben genügt sicherlich ein einfaches Sperrholz- oder Multiplexbrett mit einer Stärke von 18-21 mm. Da die Vollholzstämme aber ein hohes Gewicht haben, entschieden wir uns für eine massive Arbeitsplatte aus Buchenholz (stabverleimt). Bei Ikea haben wir genau das Richtige gefunden: 180 x 60 cm groß und 4 cm dick. Für diesen Kratzbaum benötigen wir eine Grundfläche von ca. 120 x 60 cm. Der Zuschnitt erfolgt per Kreissäge. Anschließend mit einem Forstnerbohrer Aussparungen auf der Rückseite für die Unterlegscheiben fräsen und Löcher für die Stämme bohren. Danach das rohe, trockene Holz mit 220er Körnung schleifen und entstauben. Den Lack mit einem weichen Flachpinsel auftragen und nach zwei Stunden Trocknen erneut anschleifen (240er Körnung), entstauben und erneut anstreichen. Beim verwendeten Lack auf das Etikett achten - er sollte für Spielzeuge geeignet sein. Für diesen Kratzbaum haben wir Aqua Combi-Clou Lack Lasur in kastanienbraun verwendet. Durch die große Auswahl findet sich immer die richtige Farbe passend zur Einrichtung.
Rundholz
Die Rundhölzer haben auf den Bildern bereits alle eine Nut sowie Einschraubmuttern. Vorgebohrt werden sie mit dem Kerndurchmesser der Rampa-Muffen (die Differenz zwischen Außendurchmesser und Kernloch ist relativ groß, aber dafür sind die Gewindeflanken steil, sodass weniger Holz verdrängt wird) und einer passenden Tiefe von ~6 cm.
Nun mit Montagekleber einschrauben. Hierzu einfach eine Schraube nehmen, zwei Muttern aufschreiben und im Bohrfutter einsperren. Danach kann man mit Druck per Handlauf die Gewinde einlassen. Ich würde euch jedoch empfehlen dies von einem Schreiner durchführen zu lassen. Dies erspart viel Zeit und Nerven - darüber hinaus kann dieser auch direkt die Nut für das Seil mit der Oberfräse vorbereiten. Wir haben nur an einem Ende eine Nut eingelassen, da ich nicht 100 % genau errechnen kann wo das Endstück des Sisalseils auf der anderen Seite ankommt.
Sisalseil
Zur Berechnung der benötigten Länge verwendet man den Durchmesser und die Länge des Stamms sowie den Durchmesser des Seils und setzt es in folgende Formel ein (Werte in cm; Ergebnis in m).

Das ist aber noch nicht der endgültige Wert, bzw. die obige Rechnung ist nicht ganz richtig. Da man nach einigen Lagen das Seil mit einem Hammer runterklopfen sollte/kann. Daraus ergibt sich eine Sisalseil-Stärke von rund 80 %. Man sollte also lieber etwas sparsamer rechnen. Günstiges Sisalseil gibt es z.B. bei eBay im Sisalseil-Discount.
Die Stämme werden nun mit 10 mm dicken Sisalseil “bespannt” (die Holzplatte auf dem Bild wird nur zum Bau benötigt). In die Nut etwas Leim, warten, Seil einlegen - danach mit 2-3 Klammern darin festtackern.
Nun mit einem Silikon-Pinsel Leim auf das Holz aufgetragen und es ein wenig eintrocknen lassen. Beim Bespannen des Stammes ist wirklich jede weitere Hand hilfreich, damit es keine Probleme beim Abwickeln der 200 m Rolle gibt. Nicht vergessen, dass man das Seil straff bespannt und immer wieder mit dem Hammer runterklopft um eine gleichmäßige Wicklung zu erhalten. Wir benötigen für einen 60 cm Stamm 30-40 Minuten und 23-25 m Seil. Anschließend die Seite ohne Nut mit Tackerklammern fixieren - alternativ kann man auch Heißkleber oder mehr Leim verwenden - da der Elektrotacker aber die Klammern tief genug einschießt, sehen wir darin keine Gefahr. Den Stamm nun mit Platten fest einspannen (wie bei einer Zwinge) um ebene Endstücke zu erhalten. Nach einem Tag aushärten ist der Stamm einsatzbereit. Sisalseil verkürzt sich wenn es feucht wird und wird wieder länger je trockener es wird.
Die Stämme haben nun einen ungefähren Durchmesser von 12 cm. Die Gewindestangen zum Verbinden der einzelnen Elemente sind 10 cm lang und reichen somit etwa 3-5 cm in den Stamm hinein (bei 21 mm Multiplexplatte als Zwischenelement). Durch die großen M10-Gewinde sind selbst bei sehr hohen Zugkräften keine Probleme zu erwarten. Viele Hersteller, auch hochwertiger Bäume, verwenden z.B. M8-Gewinde und haben viele zufriedene Kunden.
Tipp: Für den ebenen Abschluss am Endstück ohne Nut, verjüngt man das Seil zum Ende hin.
Hängematten
Zwei Hängematten werden nach folgender Skizze ausgeschnitten. 21 mm dickes Multiplex eignet sich auch bei schwereren Katzen sehr gut für dieses Bauteil. Die Kanten werden leicht abgerundet, damit sich niemand verletzen kann.
Die Bezüge werden aus flauschigen Handtüchern oder Mikrofaser-Decken passend geschnitten, doppelt gelegt und mit der Maschine genäht. So sind die Kosten nicht allzu hoch, die Motive können frei gewählt werden und es natürlich waschbar. Ob die Liegemöglichkeit nun straff gespannt wird und einem Trampolin ähnelt, oder etwas mehr durchhängt liegt ganz am Geschmack der Katze.
Eine der Hängematten hat in der Zwischenzeit noch ein “Fallschirm-Upgrade” verpasst bekommen.
Liegeplatten
Es wird ein Zwischenbrett in dreieckiger und runder Form benötigt. Der Ausschnitt erfolgt per Stichsäge, die Kanten werden abgeschmirgelt. Wer möchte kann auch hier die Kanten mit der Oberfräse abrunden. Etwas schmirgeln genügt aber auch. Anschließende Behandlung des Holzes wie bei der Bodenplatte. Passende Teppichstücke sorgen für den nötigen Grip und können auch umkettelt werden. Befestigung mit doppelseitigem Klebeband oder Klettstreifen.
Deckenspanner
Der Deckenspanner hat es nicht mehr in diese Anleitung geschafft. Mehr Informationen gibt es nun hier: Deckenspanner für den Kratzbaum.
Bilder vom fertigen Kratzbaum…
…findet ihr in der Galerie unter der Rubrik “DIY-Kratzbaum“.






















Am 10. März 2008 um 13:37 Uhr
Hallo,
dein Baum ist wirklich sehr schön geworden! Respekt!! Da sieht man genau, wie viel Liebe, Planung und Arbeit in dem Projekt steckt
Danke auch für Deine geduldigen Ratschläge zu meinem Bau!!
Liebe Grüße, Eva und die Fellnasen
Am 1. Juli 2008 um 19:05 Uhr
Lob & Anerkennung der Baum ist ja super klasse!
Hoffe ich hab auch solch Glück mit den Rundhölzern bei Ebay.
Entweder ich habe es übersehen, was hat Dich der komplette Baum gekostet?
Und von der Kratztonne und aus was der Grundkörper ist, habe ich auch leider nix gefunden.
Wenn ich es überlesen habe sorry.
LG. Chey
Am 2. Juli 2008 um 19:36 Uhr
Hallo
ich habe gerade eure Anleitung für den Bau eines Kratzbaumes gelesen. Auf der Skizze ist eine Tonne mit drei Öffnungen zu sehen. Habt ihr die auch selber gemacht? Wenn ja, veratet ihr mir wie? Die finde ich klasse und meine hätte da sicher einen riesen Spaß.
Danke
Am 5. Juli 2008 um 22:00 Uhr
Vielen Dank für die netten Kommentare.
Die Kosten dieses Projekts sind sicher nicht reproduzierbar, da wir mit den Rundhölzern bei eBay sehr viel Glück hatten und auch viele andere Materialien für ‘nen Appel und ‘nen Ei erstehen konnten. Wir werden demnächst aber noch ein paar Firmen auflisten, die ähnlich gutes Holz zu günstigen Preisen vertreiben. Schlußendlich hat der Kratzbaum rund 150 € gekostet und wir haben noch Reste von Arbeitsplatte (30 %) und Rundhölzern (4 m). Daraus kann man also mit ausreichend Sisalseil problemlos einen weiteres Klettervergnügen für die Samtpfoten schaffen.
Die Kratztonne besteht im Korpus aus einer Hartpapprolle/Hartpapierrohr/Fibredrums. Diese werden bspw. für Lagertechnik eingesetzt. In den Korpus einfach passende runde Ausschnitte setzen und innen Zwischenböden aus Holz befestigen. Der unterste Boden erhält ein weiteres Loch um es mit der Bodenplatte verbinden zu können. Außen wird nun Sisalteppich verklebt und an der Nahtstelle entweder mit einer passenden Holzleiste oder Heißkleber “verkleidet”. Die Einstiegslöcher einfach mit etwas Kantenschutz (hier: transparent) “sichern” und auch die Tonne ist fertig. Leider stellt sich die Beschaffung einer Hartpappröhre mit 50-60 cm Durchmesser als äußerst schwierig dar, sodass Angebote von diversen Herstellern meist günstiger sind.
Da wir im Moment selbst auf der Suche nach einer weiteren “Rolle” sind, wird es wohl demnächst auch noch eine gesonderte Anleitung mit Bildern für eine Kratztonne geben.
Am 9. Juli 2008 um 13:21 Uhr
Hallo,
tolle Sache.
Ich frage mich wo genau ich eben so eine Grosse Papprolle herbekomme, an welche firmen muss man sich da wenden?
Im Baumarkt ist das unmöglich, ich finde einfach nichts brauchbares.
Gruss Dennis
Am 9. Juli 2008 um 14:59 Uhr
Ich habe im Moment nicht viele Adressen, sodass man wahrscheinlich selbst weiter suchen muss:
- modulor GmbH, Gneisenaustraße 43-45, 10961 Berlin
- Georg Fischer GmbH & Co. KG, Fichtenstr. 14, 48465 Schüttorf
Es gibt natürlich noch jede Menge anderer Hersteller, sodass eine regionale Suche in den Gelben Seiten oder über Google wahrscheinlich bessere Ergebnisse bieten wird. Große Druckereien, Verpackungshersteller, etc. wären andere Anlaufmöglichkeiten.
Am 16. August 2008 um 21:01 Uhr
Hallo,
was für ein wunderschöner Kratzbaum!
Wie habt ihr denn aber die dreieckige Liegeplatte, die runde Platte und die Hängematten befestigt an den Stämmen??
Dieser Weidenkorb - ist der einfach mit einer Schraube von oben an den Vollholzstämmen befestigt? Oder wie hab ihr das gemacht?
LG
schoki
Am 16. August 2008 um 21:07 Uhr
Danke für das Lob.
In die Ecken der unteren Liegeplatten wurde ein Loch gebohrt, sodass die Gewindestifte in den oberen und unteren Stamm eingedreht werden können. Der vordere Stamm wurde direkt mit einer Schraube befestigt, da darüber ja nichts mehr angebracht wurde.
Der Weidenkorb hat ebenfalls ein M10-Gewinde. So musste einfach ein passend langer Gewindestift für den Stamm verwendet werden um den Korb anschließend aufdrehen zu können. Kann bei Bedarf gerne ein Bild davon machen. Im Endeffekt ist alles in wenigen Minuten ohne Werkzeug zerlegbar, hält aber bombenfest
Am 16. August 2008 um 21:19 Uhr
Ach, ihr habt quasi die Vollholzstämme in mehrere Einzelteile zerlegt und die Platten dann dazwischengeschoben und dann alles mit Gewindestiften eingedreht! Auf den Bildern sah das so aus, als ob die Liegeplatten an den Ecken mit der Stichsäge rund ausgesägt wurden… Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. Wir werden den Kratzbaum nächstes Jahr auch bauen!
Dieser Weidenkorb muss ja schon recht stabil sein, damit er nicht an den Seiten runterhängt, was?! :-d
LG
schoki
Am 16. August 2008 um 21:30 Uhr
Das wird doch eigentlich in den Punkten “Rundholz” und “Sisalseil” angeschnitten? Gebe dir aber Recht, dass es gegen Ende etwas weniger detailliert beschrieben ist. Da waren wir einfach glücklich den Baum fertiggestellt zu haben und sind zu den nächsten Projekten übergegangen.
Der Weidenkorb ist übrigens von einem Banana Leaf Kratzbaum. Diese sind sehr robust (Holzplatte in Bodenfläche) und haben eine hervorragende Optik.
PS: Viel Erfolg beim Kratzbaum-Bau. Über Bilder vom Ergebnis würden wir uns freuen.
Am 6. Januar 2009 um 01:17 Uhr
Hallo
Toller Baum. Hier noch ein weiterer Tipp für die Rundhölzer. Wir haben anstatt Leim doppelseitiges Klebeband verwendet. So kann man dann Abschnitt für Abschnitt die Folie abziehen und muss sich nicht um das verkleben des Sisals kümmern.
Am 6. Januar 2009 um 13:06 Uhr
Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten. Leim hat den Vorteil, dass die einzelnen Windungen enger aneinander “gehämmert” werden können und somit auch nach einigen Jahren durch Verrutschen des Sisalseils nichts vom Stamm sichtbar wird. Es empfiehlt sich natürlich ein weich aushärtenden Leim.
Am 23. Februar 2009 um 18:20 Uhr
Hallo,
zuerst mal DANKE, für diese tolle Seite und die wunderbaren Ideen und Anregungen.
Ich kommen aus Österreich und möchte mir (meinem baldigen Mitbewohner) auch meinen eigenen Kratzbaum basteln.
Leider liefert der Sisaldiscont nicht nach Österreich.
Ich kann folgendes empfehlen:
- Holz bekommt ihr für die Grundplatte oft mal gratis bei einem kleinen Tischler oder recht günstig beim Baumarkt (einfach mal nach dem Verschnitt fragen)
- Sisal war schon etwas schwerer entweder im Internet bei ebay (http://stores.ebay.at/Tauwerk-Drahtseile-und-Netze liefert auch nach Ö [Sisal 8mm, 220m, ca. 45€ + 10€ Versand nach Ö]) oder bei einer einheimischen Seilerei (http://lotteraner.at/Kontakt/det.html Ladengeschäft in Wien 7 [Sisal 8mm, 220m, ca. 100-110€])
- Holzstämme ich habe unbehandeltes Akazienholz geschenkt bekommen einfach mal am Land bei einem Bauern oder so fragen oder beim Förster manchmal hat man Glück. Wer etwas mehr ausgeben will dem kann ich den Bambus von oben beschriebenen einzelhändler ans Herz legen. Bambus ist gut zu verarbeiten, sehr leicht und dabei extrem stabil. (ca. 70€ für 3-4 Meter)
- Papprollen, können als Alternative für den Stamm verwendet werden und die größeren Ausführungen als Tonne oder man bastelt anderes Spielzeug damit. Ich bin einfach zum Leiner marschiert und hab mal gefragt. Antwort 3 Meter, 4 Meter alles kein Problem und das gratis! Sollte aber bei jedem Teppichhändler kein problem sein.
Ich hoffe ich habe den Österreichern unter euch damit helfen können.
Liebe Grüße
Dominik
Am 24. Februar 2009 um 16:33 Uhr
Hallo!
Der Kratzbaum sieht echt toll aus! Gern würde ich einen ähnlichen bauen und mir vorher auch ne Skizze in Sketchup machen. Bin auch schon ne Weile dabei es zu versuchen, aber irgendwie klappt es nicht so ganz ;o)
Da werd ich wohl noch weiter tüfteln müssen, bin das bei mir so tol aussieht? Oder ich bastel am ENde doch ein kleines Modell aus Pappe *seufz*
Auf jeden Fall nehm ich mir den Kratzbaum hier als Vorbild, denn der gefällt mir wirklich gut! Danke für die detallierte Anleitung!
Liebe Grüße
Tina
Am 24. Februar 2009 um 20:06 Uhr
Hallo,
ich habe schon alles zusammen was ich für “meinen” Kratzbaum brauche, bis auf das Körbchen.
Du verwendest ja: Körbchen aus Bananenblättern (Banana Leaf von Karlie)
Allerdings habe ich nichts gefunden wo ich das so kaufen kann. (Also einzeln)
Vielleicht kann mir ja jemand hier helfen woher ich ein preisgünstiges rundes Körbchen bekommen kann.
Liebe Grüße
Dominik
Am 24. Februar 2009 um 20:14 Uhr
Hallo Dominik, ich würde einfach einen Blick auf diverse Auktionshäuser wagen. Oft kann man dort Kratzbäume mit ähnlichen Körbchen für einen kleinen Obulus erstehen
Am 23. Juni 2009 um 16:34 Uhr
huhu,
hab mir auch alle materialien gekauft um einen katzenkratzbaum selbst zu machen, angeregt von dieser seite meinem tier etwas gutes zu tun *g*. nun würde ich gerne wissen wie diese platten für die hängematte befestigt werden… wird das am fertigen katzenkratzbaum befestigt oder muss man die stämme aus fichte kürzer bespannen mit sisal und dann die holzplatte für die hängematte oben drauf nageln? wäre sehr nett wenn du mir helfen würdest. lg
Am 23. Juni 2009 um 19:15 Uhr
Schau dir noch ein mal das erste Bild bei den Hängematten an. Der weiße Kreis hat in der Mitte ein Loch, passend zu den Gewindestangen, sodass er zwischen zwei Stämmen optimalen Halt findet. Auf dem zweiten Bild kann man, wenn man es weiß, auch etwas sehen…
Am 29. Juli 2009 um 10:54 Uhr
Hallo,
Vielen Dank für diese tolle Anleitung! Ich habe jetzt eine Vorstellung, wie ich meinen Baum usw. bauen werde. Das Sisal Seil habe ich mir schon geordert. http://www.seil-shop.de da gibts das Seil noch günstiger als in dem erwähnten e-bay shop..
Ich werde dann auch mal Fotos online stellen, wenn meine Projekte fertig sind.. (Kratzbaum, Katzen-Etage in 2m Höhe, Kratzecken)
Grüße vom
Gunnar
Am 8. August 2009 um 09:44 Uhr
hallo,
danke für die anleitung zum bau der hängematte.
meine beiden haben sich geeinigt und schlafen gemeinsam darin..
gruß
ingo