Welches Futter ist wirklich hochwertig?
Viele Katzenbesitzer möchten ihren Mitbewohnern ein schöne Zeit bieten. Neben der Bereitstellung von Kratz- und Schlafmöglichkeiten ist natürlich auch die Pflege und das richtige Futter essentiell für ein gesundes und erfülltes Katzenleben. Leider lassen sich noch sehr viele von täglichen Versprechen aus der Werbung fehlleiten. Eine gesunde Katzenernährung ist aber kein Hexenwerk.
In wie weit man sich selbst mit dem Thema Katzenfutter befasst bleibt einem natürlich selbst überlassen. Dabei ist es gar nicht so schwer die Spreu vom Weizen zu trennen. Grundsätzlich sollte man auf Zusätze wie Zucker oder Konservierungsstoffe wie Aroma- oder Geschmacksverstärker verzichten und auf einen hohen Fleischanteil (ab ca. 70 %) achten. Übermäßig viel Getreide steht nicht auf dem “natürlichen Fressplan” einer Katze, da dies in der freien Wildbahn lediglich durch den Mageninhalt der Beute aufgenommen wird. An der Fütterungsempfehlung erkennt man ebenfalls schnell ob es sich um hochwertiges Futter handelt. Die Empfehlung sollte bei rund 200 g am Tag liegen. Begriffe wie “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse” sollte man auch erst einmal genauer analysieren. Generell gibt es beim Nassfutter neben der Qualität folgendes zu beachten:
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Zucker ist im Katzenfutter Fehl am Platz, häufig indirekt als Karamell (Zuckerderivat) angegeben. Katzen sind Carnivoren (Fleischfresser) und können beim Abbau von Getreide, Gemüse oder anderen pflanzlichen Nebenerzeugnissen Leber- und Nierenschäden bekommen. Ein unausgewogenens Ca:Ph Verhältnis kann die Nieren belasten, dem Knochenbau schaden oder zu Calciumkristallen in den Harnwegen führen, sodass man auf ein Verhältnis zwischen Ca1:Ph1 und Ca1,5:Ph1 achten sollte. Andernfalls sollte man das Futter eher als Ergänzung, nicht aber als Alleinfutter, verwenden.
Häufig kann man ein Futter bereits an seinem Etikett eingehend analysieren. Zum Thema Futteretiketten findet man bei Cats Country eine gute Erklärung, die etwas Licht in den Deklarations-Dschungel bringt: Tierfutteretiketten - Was sie uns sagen (und was nicht). Vorgeschrieben ist die garantierte Analyse mit Angaben zu Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche.
Die Konradsburger haben mit folgenden Marken gute Erfahrungen gemacht und sprechen daher eine kleine Empfehlung aus:
Nassfutter
- Feline Porta 21*
- Hochwertige Thunfisch- und Hühnchensorten
- Herrmanns Bio-Menü
- 97 % Fleischanteil mit Bio-Siegel
- Petnatur
- 3 Sorten aus Biofleisch
- Vet-Concept
- 9 Sorten aus kontrollierter Herstellung
Trockenfutter
- Felidae Cat
- 60 % Fleischanteil
- Orijen Cat
- 75 % Fleischanteil ohne Getreide
Eigentlich könnte man komplett auf Trockenfutter verzichten, oder dieses als Leckerli anbieten. Bei einigen unserer Katzen klappt das auch hervorragend. Da es aber immer wieder Mäkeltanten gibt, geht leider kein Weg um das Trockenfutter herum. Momentan wird in diesem Verhältnis gefressen:
Der Infoblock “Welches Futter für meine Katze” in der Katzenzeitschrift Pfotenhieb ist auch sehr empfehlenswert - dort wurden Trockenfutter (08/07 S13), Dosenfutter (10/07 S32) sowie Beutel und Schalen (12/07 S10) analysiert und bewertet.
Kleine Futterübersicht
Natürlich gibt es noch andere empfehlenswerte Futtersorten, die die oben genannten Voraussetzungen erfüllen:
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Alle Preisangaben sind je 100 g und ohne Rabatte bei den jeweiligen Shops. Um eine genauere Einstufung zu erhalten, sollte man den Preis pro 100 g gemeinsam mit der Fütterungsempfehlung betrachten. |
* Ergänzungsfutter






Am 27. August 2008 um 23:05 Uhr
Wie siehts mit Almo Nature aus? Die sollen auch sehr hochwertiges Futter machen? Also demnach was auf der Webseite und den Produkten (Inhaltstoffe) steht.
Finde übrigens deine ganzen Selbstbauideen total super!
Am 27. August 2008 um 23:14 Uhr
Bei der Liste wurde bewusst auf Ergänzungsfutter wie bspw. Almo Nature oder Feline Porta 21 verzichtet. Dies ist eher als leckere Mahlzeit zwischendurch geeignet und somit kein Alleinfutter.